Start/Pause (Button oder SPACE), Step (Button), Random (R), Clear (C).
Größe/Speed über Regler, WRAP verbindet die Ränder (Torus).
Tippe/klicke/ziehe auf dem Feld, um Zellen zu setzen oder zu löschen.
Ein zellulärer Automat (1970) auf einem 2D-Gitter mit einfachen lokalen Regeln, die zu komplexem Verhalten führen.
Regeln (B3/S23): Eine tote Zelle wird lebendig bei genau 3 lebenden Nachbarn (Birth). Eine lebende Zelle überlebt bei 2–3 Nachbarn (Survive), sonst stirbt sie.
Emergenz: Aus simplen Regeln entstehen komplexe Strukturen (z. B. Glider, Oszillatoren, „Spaceships“).
Turing-Vollständigkeit: Das System kann prinzipiell beliebige Berechnungen simulieren — man kann Logikgatter und Rechner mit Mustern bauen.
Komplexität & Forschung: Life diente als Spielwiese für Komplexitätstheorie, Musterklassifikation (stabil/oszillierend/wandernd), „Glider-Guns“ (endlose Glider-Quelle), Kollisionen als Logik usw.
Randbedingungen: Mit WRAP wird das Gitter topologisch zum Torus — manche Muster stabilisieren sich, andere interagieren anders.
Starte mit RANDOM und beobachte, welche Strukturen entstehen.
Für größere Konstrukte Feldgröße erhöhen; WRAP ausprobieren.
Klassiker: Glider (wandert diagonal), Blinker (oszilliert), Block (stabil), Glider-Gun (erzeugt unendlich Glider).